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    Sanierungskosten beim Hauskauf: Warum sie oft falsch eingeschätzt werden

    7 Min. Lesezeit·Felix Brunn·28. Mai 2026
    Sanierungskosten beim Hauskauf: Warum sie oft falsch eingeschätzt werden

    „Da müsste man nur mal renovieren“ – ein Satz, der schnell zehntausende Euro kosten kann. Wie Sie Sanierungskosten realistisch einschätzen, bevor Sie unterschreiben.

    Warum die Bauchschätzung fast immer zu niedrig ist

    „Ein bisschen Farbe, neue Böden, fertig.“ – So beginnt der typische Selbstbetrug beim Hauskauf. In der Realität ziehen modernisierungsbedürftige Häuser fast immer Folgearbeiten nach sich: Wenn der Estrich raus muss, kommen die Leitungen. Wenn die Heizung neu ist, sollten die Heizkörper passen. Eins greift ins andere.

    Wie sieht das bei Ihrer Immobilie konkret aus? In der Eigentumslotsen-Analyse schauen wir uns Ihren Einzelfall an.

    Grobe Richtwerte für realistische Planung

    Diese Bandbreiten sind keine Festpreise – aber sie helfen, Größenordnungen zu erkennen, bevor das Bauchgefühl entscheidet:

    • Neue Heizung (Wärmepumpe inkl. Hydraulik): 25.000–45.000 €
    • Neue Fenster (Einfamilienhaus, ca. 15 Stück): 18.000–30.000 €
    • Dachsanierung inkl. Dämmung: 35.000–70.000 €
    • Fassadendämmung WDVS: 120–180 €/m²
    • Bad-Komplettsanierung: 18.000–35.000 € pro Bad
    • Elektrik komplett erneuern (EFH): 20.000–35.000 €

    Drei Fragen, die jeder Käufer vor Vertragsunterschrift beantworten sollte

    • Welche Maßnahmen sind in den nächsten 5 Jahren rechtlich oder technisch zwingend?
    • Was kostet die Summe dieser Maßnahmen – brutto, inkl. Handwerkerverfügbarkeit?
    • Bleibt nach Kauf, Nebenkosten und Sanierung noch ein Liquiditätspuffer von mindestens 10 %?

    Sie möchten Ihre Situation individuell einschätzen lassen?

    Im persönlichen Gespräch klären wir, welche Risiken bei Ihrer Immobilie bestehen und wie Sie sicher entscheiden.